Achtung: Neue Reisehinweise für die Türkei

Achtung: Urlaub in der Türkei

Achtung: Urlaub in der Türkei

Achtung: Neue Reisehinweise für die Türkei

Allen Türkei-Reisenden rät das Auswärtige Amt aktuell zur „erhöhten Vorsicht“, was eine deutliche Verschärfung der bisherigen Reisehinweise für die Türkei darstellt. Die höchste Eskalationsstufe wurde bisher jedoch noch nicht ausgesprochen. Dennoch sollten sich Reisewillige genauestens über die Türkei und die aktuellen Reisewarnungen informieren. Generell sollten diese bei der Urlaubsplanung ernstgenommen werden. Sinnvoll ist es zudem, wenn mit dem entsprechenden Reiseveranstalter – sofern die Reise schon gebucht ist – gesprochen wird.

Außenminister Sigmar Gabriel hat jetzt eine Verschärfung der Reise- und Sicherheitshinweise für Türkei-Reisende bekanntgegeben. Gleichzeitig erschien auf der Webseite des Auswärtigen Amtes ein aktueller Reisehinweis. Hier wird Türkei-Reisenden zu erhöhter Vorsicht geraten. Zudem wird die Empfehlung abgegeben, sich bei Konsulaten und der Botschaft in die Liste für Deutsche im Ausland einzutragen. Diese Empfehlung wurde für Privat- und Geschäftsleute ausgesprochen.

Gabriel erklärte auf einer Pressekonferenz, dass in der Türkei mittlerweile jeder verhaftet werden könne wie der Menschenrechtler Peter Steudtner, der unter den Verdacht der Unterstützung von Terrororganisationen geriet und ebenfalls verhaftet wurde. Aus diesem Grund seien nun die Reisehinweise auf alle deutschen Staatsbürger ausgeweitet worden.

Im Reisebereich stellt dieser Hinweis jedoch noch nicht die höchste Eskalationsstufe (Reisewarnung) dar. Eine derartige Reisewarnung würde es erst geben, wenn in der Türkei eine akute Gefahr für Leib und Leben bestehen würde, was für Kriegs- und Konfliktstaaten gilt.

Konsequenzen der aktuellen Reisewarnung

Pauschalurlauber sollten wissen, dass die Reiseveranstalter erst dann ihre Gäste zurückholen oder bereits gebuchte Reisen gebührenfrei  stornieren, wenn das Auswärtige Amt die Reisewarnung ausspricht. Wenn das Auswärtige Amt wie jetzt zu einer erhöhten Vorsicht rät, haben Urlauber keinen Anspruch auf diese Leistungen. Eine Ausnahme besteht nur dann, wenn der Urlauber beweisen kann, dass er in der Türkei massiv gefährdet ist. Somit gelten auch weiterhin die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Reiseveranstalter inkl. der Storno- und Umbuchungsgebühren.

Wenn Sie bereits einen Türkeiurlaub gebucht haben und nun unsicher sind, wenden Sie sich bitte an Ihr Reisebüro bzw. Ihren Reiseveranstalter und besprechen Sie mit diesem Ihre Bedenken.