Urlaub in der Dominikanischen Republik – Teil 1

Dominikanische Republik mit türkisblauem Meer und Palmen

Urlaub in der Dominikanischen Republik – Teil 1

Puderzuckerweiße Traumstände, türkisblaues Meer, Kokosnusspalmen, karibisches Flair – die Dominikanische Republik ist für viele das absolute Traumurlaubsziel, weshalb MyHolidaySearch jetzt einen umfassenden Urlaubsguide erstellt hat.

Die Dominikanische Republik mit ihrer Hauptstadt Santo Domingo befindet sich auf der Insel Hispaniola der Großen Antillen. Es handelt sich um einen Inselstaat der zwischen der Karibik und dem Atlantik liegt und die Mitte sowie den Osten der Insel umfasst. Der westliche Teil gehört Haiti. Da hier ein tropisches Klima herrscht, bleiben die Temperaturen das ganze Jahr über etwa gleich. Die Durchschnittstemperatur beträgt 25 Grad Celsius, wobei es in den hohen Gebirgen meist kühler und an den Küstenregionen wärmer ist.

Im Norden der Insel ist es wesentlich feuchter als im Süden, da der südliche Teil im Regenschatten der Gebirge liegt. Dementsprechend ist es im Süden trockener und auch heißer. Die Regenzeit liegt im Norden zwischen November bis Januar. Durchschnittlich fällt hier an 12 Tagen Regeln und die Temperaturen schwanken zwischen 19 und 30 Grad Celsius.

Im Süden fällt die Regenzeit in die Monate Mai bis November. Durchschnittlich gibt es in dieser Zeit 11 Regentage pro Monat. Tagsüber können die Temperaturen auf 32 Grad Celsius hochgehen. Nachts fallen die Temperaturen meist nicht unter 23 Grad Celsius. Die optimale Reisezeit ist in den Monaten November bis April.

Einreise in die Dominikanische Republik

Wenn Sie in die Dominikanische Republik einreisen möchten, brauchen Sie einen Reisepass. Achten Sie bitte darauf, dass dieser noch mindestens sechs Monate gültig ist. Ein Visum benötigen Sie nur, wenn Sie länger als 90 Tage in der Dominikanischen Republik bleiben.

Darüber hinaus müssen Sie eine Touristenkarte bei der Einreise kaufen, die 10 US-Dollar kostet. Gültig ist diese Touristenkarte für 30 Tage.

Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen finden Sie auf der Webseite des Auswärtigen Amtes.

Impfvorschriften bei der Einreise in die Dominikanische Republik

Eine Impfvorschrift besteht für die Dominikanische Republik nicht. Jedoch sollten Sie den Standardimpfschutz Tetanus und Diphterie besitzen. Klären Sie bitte in einem Gespräch mit Ihrem Hausarzt, ob er noch die folgenden Impfungen für notwendig hält:

  • Hepatitis A und B
  • Meningitis
  • Tollwut
  • Typhus
  • Herpes zoster
  • Influenza

Das Malaria-Risiko wird als sehr gering eingeschätzt. So sind Santiago und Santo Domingo malariafrei. Nur in den westlichen Provinzen, wie zum Beispiel Bahoruco, Dajabón und Azua sowie in La Altgaracia besteht ein geringes Risiko. Sprechen Sie hierüber bitte ebenfalls mit Ihrem Hausarzt.

Währung in der Dominikanischen Republik

Die Landeswährung in der Dominikanischen Republik ist der Dominikanische Peso (DOP). 55,57 DOP entsprechen 1 Euro. Natürlich kann der Wechselkurs erheblich schwanken. Zudem ist es ratsam, US-Dollar-Noten mitzunehmen. In Geschäften, Restaurants etc. werden in der Regel internationale Kreditkarten (z. B. Visa oder Mastercard) akzeptiert. Das Gleiche gilt für die EC-Karte, wenn diese das Cirrus- oder Maestro-Zeichen besitzt.

Tipps für die Gesundheit

Das Leitungswasser in der Dominikanischen Republik sollte lediglich zum Waschen sowie zum Zähneputzen nutzen, um Durchfallerkrankungen zu vermeiden. Achten Sie zudem beim Verzehr von Fleisch, Obst und Gemüse darauf, dass alles gut gekocht und das Obst/Gemüse gut geschält wurde.

In einigen Restaurants werden Sie auf der Speisekarte Raubfische wie Barracudas oder Bonito finden. Diese ernähren sich unter anderem von Algen, in denen kleine Fische schwimmen und das Cigua-Gift aufnehmen. Bitte vermeiden Sie den Verzehr derartiger Raubfische, da hier eine Vergiftungsgefahr besteht.

Allgemein zum Essen ist noch zu sagen, dass im ganzen Land eine Infektionsgefahr für Amöbenruhr, Bakterienruhr, Wurmerkrankungen und Lambliasis besteht, wenn verunreinigte Speisen oder Getränke verzehrt werden. Achten Sie deshalb bitte auf das, was Sie essen.

In der Dominikanischen Republik besteht ein Dengue-Übertragungsrisiko, wobei Experten davon sprechen, dass es sich hierbei um eine leichte Art von Denguefieber handelt. Übertragen wird das Denguefieber über Mückenstiche. Da es keine Impfung gegen diese Erkrankung gibt, sollten Sie auf einen umfangreichen Mückenschutz achten.

Kriminalität in der Dominikanischen Republik

Die Dominikanische Republik kann nicht mit den europäischen Ländern verglichen werden. Das Auswärtige Amt berichtet, dass es in Touristengebieten zu einer leichten Erhöhung der Gewaltkriminalität gekommen ist. Diese betreffe aber nicht nur Ausländer, sondern auch die Einheimischen. Sie sollten deshalb vor allem einsame Strände, ländliche und abgelegene Gegenden meiden. Das Gleiche gilt für Armenviertel, unsichere Wohngegenden und dunkle Straßen.

Außerdem rät das Auswärtige Amt, keinen Schmuck, Smartphones oder Tablets auf offener Straße zu zeigen. Sollte es zu einem Überfall kommen, wird dringend dazu geraten, sofort alle Wertgegenstände herauszugeben und keine Gegenwehr zu leisten.

Wenn Sie Bargeld an einem Geldautomaten abheben möchten, suchen Sie sich bitte einen Automaten, der in einem geschützten Raum oder in einer Bank steht. Stellen Sie möglichst sicher, dass Sie nicht beobachtet werden.

Wenn Sie hotelinterne Clubs, öffentliche Clubs, Restaurants und Diskotheken besuchen, sollten Sie Ihre Getränke nicht aus den Augen lassen. So können Sie die Gefahr vermeiden, dass Ihnen narkotisierend wirkende Stoffe wie K.-O.-Tropfen ins Getränk gemischt werden.

Beachten Sie bitte auch, dass Dominikaner ihre Konflikte nicht selten mit Handfeuerwaffen bewältigen. Aus diesem Grund sollten Sie bei auftretenden Konflikten ein aggressives Verhalten unbedingt unterbinden.