Lima (Peru)

Lima Hauptstadt von Peru

Lima – die geheimnisvolle Hauptstadt Perus

In vielen Tagen des Jahres ist Lima in dichten Nebel gehüllt, der direkt vom Meer die Steilklippen heraufkommt. Hebt man die Decke etwas an und schaut darunter, erblickt man die wundervolle, sympathisch chaotische Hauptstadt Perus, die sich in den letzten Jahren vor allem durch ihre Spitzenköche einen weltweiten Ruf gemacht hat. MyHolidaySearch hat sich die pulsierende Stadt jetzt näher angesehen.

Lima – ein Ort der Geschichte

Bevor Lima 1535 von Francisco Pizarro als „Die Stadt der Könige“ gegründet wurde, war sie bereits lange Zeit von den Inka bewohnt. Die Siedlung am Rio Rímac entwickelte sich seit ihrer Gründung zu einer Stadt der Superlative. Heute lebt circa ein Drittel der Einwohner Perus in Lima und die Stadt wurde zu einem wahren Schmelztiegel urbanen Lebens. Präkolumbianische Bauwerke, China Town und Villen aus der Kolonialzeit stehen neben den Wolkenkratzern unserer Zeit und formen so ein vielseitiges und abwechslungsreiches Stadtbild. Längst ist die Zeit vergangen, in der Lima nur eine gefährliche, in Nebel gehüllte Seefahrerstadt war. Das neue Lima entwickelt sich immer mehr zu einem international beliebten Reiseziel – und das in vielerlei Hinsicht.

Lima in Peru

© 123rf.com

Lima auf einen Blick

Lima liegt in der Mitte Perus direkt an der Küste des pazifischen Ozeans, dort wo die karge Wüstenlandschaft auf den weiten Ozean trifft. In der Metropolregion leben heute um die 10 Millionen Menschen und Lima ist damit die mit Abstand größte Stadt in ganz Peru. Vor allem deshalb konnte sich Lima in den letzten Jahren zum kulturellen und politischen Zentrum des Landes entwickeln.

Die Altstadt wurde 1991 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Hierzu bieten die Viertel Miraflores und Barranco einen deutlich modern westlich geprägten Gegensatz. Hier finden sich die heißesten Nachtclubs der Stadt und Spitzenköche der Extraklasse schwingen die Kochlöffel immer auf der Suche nach dem besten Geschmack. Nicht umsonst lässt sich Lima gerne auch als Stadt der Gegensätze bezeichnen. Hier treffen Wüste auf Küste und die Geschichte auf die Moderne.

An- und Abreise und die beste Reisezeit

Lima verfügt über den großen internationalen Flughafen Jorge Chávez, circa 10 Kilometer nordwestlich der Stadt, der täglich aus der ganzen Welt angeflogen wird. Von hier geht es mit dem Taxi oder Bus dann direkt in das Zentrum oder die bei Touristen beliebten Viertel Barranco und Miraflores. Große Busterminals bieten regelmäßige Linien in die Umgebung an, von den Surfspots am Pazifik bis hinauf in die schneebedeckten Berge der Anden oder in den weit entfernten Amazonas-Dschungel.

In Lima herrscht bei tropischem Klima eine Temperatur zwischen 20 und 25 Grad im Sommer und 15 bis 20 Grad im Winter. Bedingt durch den Humboldtstrom, der vor der Küste Perus seine Bahnen zieht und kaltes Wasser aus der Antarktis mit sich führt, ist es in der Region um Lima sehr trocken. Die Hauptstadt machte sich deshalb auch einen Namen als die zweittrockenste Stadt der Welt. Von Dezember bis April ist die beste Zeit, um einen Trip nach Lima zu unternehmen. Die angenehm warmen Temperaturen und wenig Nebel machen Lust auf Spaziergänge in der Stadt und laden an ihre Strände ein.

Sehenswertes in und um Lima

Lima bietet viel Sehenswertes und MyHolidaySearch hat hier die Highlights zusammengefasst:

Must do #1 – Markttreiben an der Avenida Abancay

Die meisten Lima-Besucher zieht es zunächst an die Plaza de Armas, denn schließlich ist das der wichtigste Platz der Stadt. Hier gibt es den Präsidentenpalast sowie die Kathedrale zu besichtigen. Danach geht die Entdeckungstour weiter zum Mercado Central in Richtung Avenida Abancay. Auf dem Markt Mercado Central, ein riesiges Areal, gibt es viel zu sehen. Hier gilt: Geht nicht – gibt´s nicht.

Must do #2 – Die Stadt von oben betrachten

Lima liegt direkt an einer Steilküste, an der das Land einfach aufzuhören scheint. Hier – im Szeneviertel Miraflores – gibt es die Möglichkeit, mit dem Gleitschirm etwas höher aufzusteigen und die Stadt einmal aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Eine fantastische Skyline und ein atemberaubender Sonnenuntergang inklusive.

Must do #3– Ein Tag im Museum

Peru hat eine alte und interessante Geschichte. So auch seine Hauptstadt. Am meisten erfährt man darüber bei einem Besuch in einem der unzähligen Museen Limas. Eines der wichtigsten Museen ist das archäologische Museum „Rafael Larco Herrera“, das die weltweit größte Sammlung spanischer Kunst beherbergt. Kunstliebhaber sollten zudem unbedingt einen Abstecher hierher machen. Vor allem in den letzten Jahren entwickelte sich eine vielversprechende junge Kunstszene in der Stadt.

Must do #4 – Ein Bummel am Nachmittag in Miraflores

Miraflores ist das angesagte Szeneviertel in Lima. Spitzenrestaurants, Cafés unter freiem Himmel und die besten Geschäfte für eine Shopping-Tour im angesagten LarcoMar-Shopping Center, direkt an der Küste. Ein absolutes Muss bei einem Besuch in Lima. Hier zeigt sich das „neue Peru“ von seiner besten Seite. Unbedingt rechtzeitig einen Platz für den Sonnenuntergang in einem der zahlreichen Parks entlang der Küste oder am Malecón sichern!

Must do #5 – Ein Besuch im ruhigen Barranco

Südlich von Miraflores liegt das etwas ruhigere Barranco. Ein absoluter Geheimtipp für alle, die Limas Küche etwas genauer ausprobieren wollen. Ohne die Ceviche – Perus Nationalgericht – probiert zu haben, sollte man hier nicht weggehen. Unter der Puente de los Suspiros finden sich zahlreiche kleine Restaurants mit allerlei regionalen und internationalen Spezialitäten. Gemütliche Bars laden hier zum Tagesausklang mit einem leckeren Cocktail ein, wenn die Sonne langsam in den Pazifik sinkt und Limas Clubs die Pforten öffnen.