Sehenswürdigkeiten in München

Marienplatz, München

Marienplatz, München

Sehenswürdigkeiten in München

München ist die Landeshauptstadt des Freistaates Bayern und die einwohnerstärkste Stadt des Bundeslandes. Als Weltstadt bietet München zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die auf einer Städtetour besichtigt werden können. MyHolidaySearch stellt im folgenden Beitrag die Highlights und Besuchermagneten der Stadt vor.

Marienplatz – das Zentrum der Landeshauptstadt

Der Marienplatz ist weltberühmt und das Zentrum Münchens. Ob Stadtfeste, Glockenspiele, Straßenkünstler oder der bekannte Christkindlmarkt – zu jeder Jahreszeit wird rund um die Mariensäule etwas geboten. Geschichte und Gegenwart treffen hier aufeinander und es gibt vieles zu bestaunen. Außerdem ist der Marienplatz der ideale Startpunkt für Sightseeing-Touren, da von hier aus viele Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel der Odeonsplatz oder die Frauenkirche, zu erreichen sind.

Am Marienplatz gab es lange Zeit lediglich ein Rathaus. Der Architekt Georg von Hauberisser sorgte mit dem Bau des zweiten Rathauses für Verwirrung, denn fortan war es schwierig, das alte Rathaus vom neuen Rathaus zu unterscheiden. Heute dominiert das zweite Rathaus, das im neugotischen Stil um 1900 erbaut wurde und in dem der Oberbürgermeister, der Stadtrat sowie die Stadtverwaltung sitzen. Im Turm neben dem Rathaus befindet sich das Spielzeugmuseum. Das alte Rathaus schließt den Marienplatz in östlicher Richtung ab und ist rund 400 Jahre älter.

Shoppingfans sind auf dem Marienplatz genau richtig, denn dieser lädt zu einem ausgedehnten Einkaufsbummel ein. Große Einkaufshäuser, kleine Geschäfte und Boutiquen reihen sich hier aneinander. Und für den Hunger bieten die zahlreichen Restaurants, Bars und Imbissbuden zahlreiche Schmankerln.

Die Frauenkirche – das Wahrzeichen der Stadt München

Die aus dem 15. Jahrhundert stammende Dom- und Stadtpfarrkirche „Dom zu unseren Lieben Frau“ verdankt ihren Namen der Gottesmutter Maria. Errichtet wurde das alte Backsteingebäude von dem Architekten und Baumeister Jörg von Halspach im Jahr 1525.

In der Eingangshalle der Frauenkirche findet sich auf dem Boden ein Fußabdruck, der als Teufelstritt bezeichnet wird. Der Teufel höchstpersönlich soll hier gestanden haben und mit dem Baumeister um seine Seele gekämpft haben. Doch in der Frauenkirche gibt es noch mehr zu sehen wie die Krypta und das Scheingrab. Ein Genuss für die Ohren ist die fantastische Dom-Musik und einen traumhaften Ausblick über die Stadt gibt es auf den berühmten Zwiebeltürmen.

Zeitreise in die bayerische Monarchie – Schloss Nymphenburg

Das Schloss Nymphenburg zieht jedes Jahr mehr als 300.000 Besucher an. Zum prunkvollen Lustschloss und dem verwunschenen Schlosspark führen zwei Auffahrtsalleen zwischen dem Nymphenburger Kanal. Nach einigen 100 Metern wird dann das halbe Kilometer breite Schloss sichtbar, das Kurfürst Ferdinand Maria im Jahre 1664 seiner Frau Adelheid von Savoyen als Dank für die Geburt seines Thronfolgers Max Emanuel schenkte. Ursprünglich stammte der Entwurf des Schlosses von Agostino Barelli. Später wurde das Schloss dann im Stil von Klassizismus und Rokoko verändert. Max Emanuel beauftragte die berühmten Architekten Giovanni Antonio Viscardi, Enrico Zuccalli und Joseph Effner dann später mit Umbauarbeiten.

Im Innenausbau des Schlosses legten Johann Baptist Zimmermann sowie François de Cuvilliés, die berühmten Maler, Stuckateure und Bildhauer, Hand an. So entstanden auch der „Steinerne Saal“ sowie die Schönheitengalerie von König Ludwig I. Zu besichtigen gibt es auch das Geburtszimmer des Königs, das in grüner Seide gehalten ist.

Im und um das Schloss Nymphenburg gibt es viel zu sehen, sodass jeder ausreichend Zeit mitbringen sollte. Allein im Schloss gibt es allein vier Museen: Das Naturkundemuseum, Marstallmuseum, Porzellanmuseum sowie das Erwin-von-Kreibig-Museum.

Das Hofbräuhaus – Kultstätte der Stadt München

Das beeindruckende Neorenaissance-Gebäude mit großem Biergarten am Platzl ist einmalig und lockt an Spitzentagen bis zu 30.000 Besucher an. Vor mehr als 100 Jahren standen in der als Schwemme bezeichneten Gewölbehalle noch viele Brauanlagen. Heute treffen sich hier Einheimische und Besucher, um die geschichtsträchtige Atmosphäre zu genießen. Der goldene Gerstensaft sowie die regionale Küche stehen hier im Mittelpunkt.

Im Obergeschoss des Gebäudes gibt es noch einige Bierstuben, in denen rund 2.500 Besucher Platz haben, die ein bisschen Ruhe brauchen. In den übrigen Bierstübchen, wie zum Beispiel dem Bräustüberl oder dem Münchener Zimmer haben einst schon Josephine Baker, Sissi und Mozart gesessen.

St. Peter (Alter Peter) – die älteste Pfarrkirche Münchens

Hinter dem Marienplatz versteckt sich die Peterskirche mit ihrem 91 Meter hohen Turm, den die Einheimischen auch als „Alter Peter“ bezeichnen. Rund 300 Stufen müssen bis zur Aussichtsplattform bewältigt werden. Belohnt wird man mit dem schönsten Ausblick über die Stadt.

Die Geschichte der Peterskirche geht bis in das 12. Jahrhundert zurück. In den vergangenen Jahrhunderten gab es zahlreiche Umbauten. Bereits im Jahr 1181 wurden Ausbauarbeiten dokumentiert. Das Gebäude wurde dann 1278 durch eine gotische Kirche ersetzt und im 17./18. Jahrhundert wurden der Altar und die Türme in einen barocken Stil umgebaut. Nachdem die Kirche im Zweiten Weltkrieg bis auf einen Turmstumpf zerstört wurde, dauerten die Rekonstruktionsarbeiten bis in das Jahr 2000.

In der Kirche gibt es die Reliquien der heiligen Munditia zu bestaunen. Die Überreste der Katakombenheiligen, die um das Jahr 250 in Rom lebte, werden in einem mit Gold verzierten und gläsernen Sarg aufbewahrt.

La dolce vita am Odeonsplatz in München

Der Odeonsplatz, Ausgangspunkt der Ludwigstraße sowie Begrenzung der Fußgängerzone, beeindruckt mit der Theatinerkirche St. Kajetan im italienischen Spätbarock aus dem späten 17. Jahrhundert, der klassizistischen Feldherrnhalle aus dem Jahr 1844, dem Hofgarten sowie Deutschlands größtem Innenstadtschloss „Residenz“. All dies sind beliebte Ausflugsziele mitten im Münchener Stadtzentrum.

Einer der schönsten Plätze am Odeonsplatz ist das Café Tambosi mit Ausblick auf die Theatinerkirche. Doch die Plätze auf der Sonnenterrasse sind heiß begehrt, denn schließlich handelt es sich beim Café Tombosi um das älteste Kaffeehaus in München, das sich in einem Bazargebäude befindet. Dieses wurde im Jahre 1775 von König Ludwig I. errichtet.

Tipp: Lesen Sie auch unseren Artikel über das Glasmuseum Frauenau!