So vermeiden Sie die größten Touristenfallen – Teil 2

Hier finden Sie die größten Touristenfallen Teil 2

So vermeiden Sie die größten Touristenfallen – Teil 2

Im ersten Teil der Artikelserie haben wir Ihnen bereits einige Tipps gegeben, damit Sie im Urlaub nicht Opfer eines Betrugs oder einer Abzocke werden. Auch im zweiten Teil stellen wir Ihnen Touristenfallen vor, damit Sie gut vorbereitet Ihren Urlaub antreten und genießen können.

In Großstädten passieren die meisten Diebstähle

Laut der Umfrage eines Reiseportals passieren die meisten Diebstähle in Großstädten:

  • Platz 1: Barcelona
  • Platz 2: Rom
  • Platz 3: Rom
  • Platz 4: Madrid
  • Platz 5: Paris
  • Platz 6: Florenz
  • Platz 7: Buenos Aires
  • Platz 8: Amsterdam
  • Platz 9: Athen
  • Platz 10: Hanoi

Aber nicht nur in diesen Städten, sondern in allen anderen auch, sollten Sie auf Ihre Wertsachen aufpassen. Wir empfehlen Ihnen, diese stets nah am Körper zu tragen. Tragen Sie Ihr Portemonnaie niemals hinten in der Hosentasche und auch bei Handtaschen ist Vorsicht geboten, denn hier können Diebe ganz schnell mal „reingreifen“, ohne dass Sie etwas davon mitbekommen. Zudem sollten Sie auf Erkundungstouren keinen teuren Schmuck tragen, denn auch dieser kann auf einmal verschwunden sein.

Einige Touristenfallen bzw. Dreistigkeiten sind kaum noch zu überbieten. So arbeiten beispielsweise in Rom viele Kriminelle mit der sogenannten „Baby-Masche“. Ihnen wird dann tatsächlich ein Baby zugeworfen, das Sie natürlich sofort auffangen möchten. Natürlich handelt es sich hier nicht um ein echtes Baby, und wenn Sie dies begriffen haben, ist es schon zu spät und Sie sind um ein Portemonnaie ärmer.

Eine weitere bekannte Methode ist der Kamera-Trick. Hier wird Sie eine vermeintliche kleine Touristengruppe darum bitten, Fotos von ihnen zu machen. Sobald Sie nach der Kamera greifen, fällt diese zu Boden und die Gruppe wird Ihnen die Schuld geben, dass das Gerät jetzt kaputt ist. Sie werden dann gebeten, für den Schaden aufzukommen.

Vorsicht bei Taxifahrten

Egal, in welchem Land, sobald Sie aus dem Flieger steigen, stehen Sie im Fokus zahlreicher Taxifahrer. Nicht selten ist hier einer günstiger als der andere. Manche bieten sogar gleich noch eine Stadtrundfahrt mit an. Wenn Sie aus dem Flugzeug gestiegen sind und Ihr Gepäck abgeholt haben, sollten Sie sich erst einmal ein paar Minuten Ruhe gönnen und sich umschauen. Fragen Sie ruhig ein paar Taxifahrer nach dem Preis, damit Sie diese vergleichen können. Alternativ können Sie sich auch an den Informationsschaltern im Flughafen nach den üblichen Taxipreisen informieren. Ratsam ist es außerdem, den Preis für die Fahrt vorher festzulegen – vor allem dann, wenn Sie auch gleich eine Stadtrundfahrt machen möchten.

Touristenfallen: Niemals bei Fremden Geld wechseln

Wenn Sie ein Land bereisen, in dem Sie mit einer fremden Währung hantieren müssen, machen es sich einige Diebe zunutze, dass Sie mit dieser noch nicht vertraut sind. Zudem setzen Sie auf Ihre Hilfsbereitschaft. Sollten Sie an einem Geldautomaten gerade Geld abgehoben haben und werden dann von jemandem angesprochen, der Sie höflich bittet, eine Münze oder einen Schein zu wechseln, müssen Sie vorsichtig sein. Entweder greift der Dieb sofort in Ihr Portemonnaie und läuft blitzschnell davon oder er entreißt Ihnen die Geldbörse und wirft sie seinen Komplizen zu, damit diese damit auf Nimmerwiedersehen verschwinden.

Vorsicht beim Bezahlen mit der Kreditkarte

Ein gemütliches Abendessen am Strand, und wenn der Kellner fragt, wie Sie bezahlen möchten, zücken Sie Ihre Kreditkarte. Doch der Kellner kommt zurück und teilt Ihnen mit, dass Ihre Kreditkarte nicht funktioniert und holt gleichzeitig die gute alte „Ritsch-Ratsch-Maschine“ heraus. Er zieht Ihre Kreditkarte durch, Sie unterschreiben brav und vergessen den Vorfall schnell wieder. Sobald Sie denn zu Hause Ihre Kreditkartenrechnung bekommen, wartet eine böse Überraschung auf Sie. Die Kriminellen haben nämlich innerhalb kürzester Zeit die teuersten Einkäufe getätigt. Das kann Ihnen im Übrigen auch passieren, wenn Ihnen im Urlaub Ihre Geldbörse inklusive Kreditkarte gestohlen wird.

Wenn Sie den Betrug belegen können, haften Sie nur bis zu einem bestimmten Betrag. Am besten informieren Sie sich vor einem Urlaub, wie Sie sich am besten verhalten, wenn ein solcher Betrugsfall eintritt und wie Sie abgesichert sind. Deponieren Sie bitte auch niemals die PIN Ihrer Kreditkarte im Portemonnaie, denn tragen Sie eine Teilschuld an dem finanziellen Schaden. Lassen Sie die Karte sofort sperren, wenn Sie einen Verdacht haben.

„Bezness“ – Gefährliche Liebschaften

Bezness wird von dem englischen Wort Business abgeleitet und steht für das Geschäft mit europäischen Frauen in orientalischen Urlaubsländern. Junge einheimische Männer suchen sich deutsche Touristinnen – meist ältere Frauen – und spielen Ihnen die große Liebe vor. Während einige Männer nur das schnelle Abenteuer suchen, gibt es auch diejenigen, die auf das Geld aus sind.

Der Betrug ist teilweise sogar professionell organisiert. An einer Heirat oder einer Aufenthaltserlaubnis für Deutschland sind die Betrüger weniger interessiert. Die vermeintliche Liebesbeziehung dient dazu, um die Frauen dazu zu bewegen, ihnen Geld zu geben. Sie drücken hier auf die Tränendüse und appellieren an die Hilfsbereitschaft der Frauen. Sie erzählen Geschichten, dass ein Familienangehöriger krank sei oder Hilfe bräuchte.

Viele Frauen haben schon gesagt, dass ihnen das nicht passieren könnte und dennoch sind sie auf derartige Betrüger hereingefallen. Liebe kann tatsächlich blind machen, jedoch dürfen Sie den Männern in den orientalischen Ländern leider nicht blind vertrauen.