So vermeiden Sie die größten Touristenfallen – Teil 1

Die größten Touristenfallen im Urlaub

Die größten Touristenfallen im Urlaub

So vermeiden Sie die größten Touristenfallen – Teil 1

Sie haben sich Ihren Urlaub verdient und selbstverständlich sollten Sie eine schöne Zeit im Urlaub verbringen. Doch auf arglose Urlauber warten manchmal unangenehme Überraschungen. Natürlich sollten Sie sich den Urlaub nicht durch zu viel Argwohn verderben lassen. Es kann aber auch nicht schaden, wenn Sie über die typischen Betrugsmaschen Bescheid wissen. MyHolidaySearch nennt Ihnen die häufigsten Urlauber-Abzock-Tricks in zwei spannenden Artikeln.

Vorsicht beim Autofahren in fremden Ländern

Wer mit dem Auto unterwegs ist, sollte vorsichtig sein. Wenn Sie in Griechenland eine Fähre nehmen, kann es passieren, dass Sie einen blinden Passagier im Kofferraum mitnehmen, der illegal ausreisen möchte. Deshalb sollten Sie Ihr Auto immer gut verschlossen halten und den Kofferraum kontrollieren. Wenn Sie den ungebetenen Gast nicht bemerken, wird Sie dies nicht vor einer hohen Geldstrafe schützen. Schlimmstenfalls droht hier sogar eine Freiheitsstrafe.

In Tschechien müssen Sie ebenfalls auf der Hut sein, wenn Sie mit dem Auto unterwegs sind. Hier gibt es viele Gaunerbanden, die in dunklen Limousinen unterwegs sind und Sie auffordern anzuhalten, um Ihnen Schmuck zu verkaufen oder aber um Geld zu betteln. Wenn Sie nach deren Meinung „zu wenig bezahlten“, kann es passieren, dass die Diebe versuchen, Ihr Portemonnaie an sich zu reißen. Laut der Deutschen Botschaft kam es vor allem auf der Autobahn D5 sowie auf der Autobahn A17/D7 (Dresden-Prag) zu derartigen Vorfällen.

Grundsätzlich sollten Sie in allen Ländern vorsichtig sein, wenn Sie dort mit einem Auto unterwegs sind. Typisch sind auch vorgetäuschte Autopannen von Dieben, die so hilfsbereite Urlauber zum Anhalten bringen wollen.

Südosteuropa: Ein Polizist ist nicht immer ein echter Polizist

In Südosteuropäischen Ländern kann die Begegnung mit vermeintlichen Polizisten unangenehm werden. Es kann nämlich sein, dass der Polizist gar nicht echt ist. Gerade auf der Autobahn kann es vorkommen, dass Sie aufgrund einer fingierten Geschwindigkeitskontrolle angehalten und aufgefordert werden, ein Bußgeld zu bezahlen. Der ADAC rät hier, den „Beamten“ freundlich nach seinem Dienstausweis zu fragen. Handelt es sich um Betrüger, reicht dies meist schon aus, um diesen in die Flucht zu schlagen. Wird der „Polizist“ unangenehm oder aggressiv, sollten Sie Ihr Bargeld nicht mit Ihrem Leben verteidigen. Zahlen Sie die 40 oder 50 Euro, merken Sie sich das Nummernschild des Betrügers und fahren Sie zur nächsten Polizeidienststelle, um dort eine Anzeige zu erstatten.

Problematisch wird es, wenn Sie in eine vermeintliche Drogenkontrolle geraten. Die Diebe durchwühlen dann als „Polizisten“ Ihr Gepäck. Tragen Sie deshalb Ihre Wertsachen am Körper, zum Beispiel in einem Geldgürtel oder Brustbeutel. Das gilt auch, wenn Sie zu Fuß unterwegs sein. Motorraddiebe greifen sich während der Fahrt die Handtasche. In diesem Fall sollten Sie keinesfalls Ihre Tasche festhalten.

O sole mio … – eine teure Gondelfahrt in Venedig

Venedig ist traumhaft und eine Gondelfahrt durch die zahlreichen Kanäle gehört zum Standardprogramm. Was eigentlich ein entspanntes Vergnügen sein soll, sieht in der Realität anders aus. Nicht strafen die italienischen Bootführer ihre Gäste mit bloßer Verachtung und freuen sich im Inneren darüber, dass Menschen um die 150 Euro ausgeben, um auf stinkenden Abwässern herumgefahren zu werden. Wenn Sie den Preis für die Gondelfahrt nicht vorher vereinbaren, gibt es am Ende eine böse Überraschung. Steigen Sie am besten in den sogenannten Vaporetto (Wasserbus) ein, um die Lagunenstadt zu erkunden. Das ist nicht nur billiger, sondern Sie erhalten auch einen wesentlich schöneren Ausblick auf Venedig.

Besichtigung des Schiefen Turm von Pisa

Der aus weißem Carrara-Marmor gebaute Glockenturm ist das Ziel von vielen Toskana-Touristen. Wenn Sie den berühmten „Platz der Wunder“ (Campo die Miracoli) erreichen, werden Sie zunächst einen Schreck bekommen, denn hier drängeln sich zig Touristen aneinander und Sie sind umgeben von einem Souvenir-Laden nach dem anderen. Dazwischen gibt es noch Essensbuden und nicht selten ergreift hier der eine oder andere Tourist die Flucht. Haben Sie sich erfolgreich durch die Massen bis zum Turm gekämpft, müssen Sie sich in einer langen Schlange anstellen, um den Turm besteigen zu können. Der Eintrittspreis beträgt um die 18 Euro, was schon sehr viel ist. Vielleicht nutzen Sie Ihre kostbare Urlaubszeit alternativ, um sich den 500 Jahre alten Botanischen Garten in Ruhe anzusehen. Das schont nicht nur Ihre Nerven, sondern auch Ihr Portemonnaie.

Urlaub in Paris: Besichtigung des Eifelturms

Ja, auch der Eifelturm in Paris ist ein beliebtes Touristenziel. Wenn Sie diesen besichtigen möchten, müssen Sie sehr viel Zeit einplanen. Am Ticketschalter – gerade in der Hochsaison – müssen Sie stundenlang anstehen, und wenn Sie es endlich geschafft haben und die viel zu teuren Eintrittskarten erworben haben, endet der Stress noch lange nicht. Um ganz nach oben zu kommen, müssen Sie zwei Plattformen, einmal auf 57 Meter und einmal auf 115 Meter Höhe, passieren und sich an zig Touristen und Souvenir-Läden vorbeischlängeln, denn nur so erreichen Sie den nächsten Fahrstuhl. Eine angenehmere und günstigere Art, um Paris von oben zu entdecken, bietet die Tour Montparnasse. Es ist das zweithöchste Gebäude in Paris und bietet Ihnen einen traumhaften Ausblick auf die Stadt der Liebe.

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