Trinidad – eine geschichtsträchtige Stadt an der Südküste Kubas

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Trinidad – eine geschichtsträchtige Stadt an der Südküste Kubas

Die kubanische Stadt Trinidad liegt zwischen den Escambray Bergen im südlichen Teil der Insel, in der Provinz Sancti Spiritus. Gegründet wurde sie bereits im Jahr 1514 von dem spanischen Eroberer Diego Velázquez de Cuéllar, damals unter dem Namen „Villa De la Santisima Trinidad“. Noch heute können hier viele erhaltene Kolonialbauten bestaunt werden. MyHolidaySearch hat sich für Sie umgesehen und stellt Ihnen eine der geschichtsträchtigsten Städte Kubas vor.

Innerhalb Trinidads gibt es viel Sehenswertes, vor allem die Altstadt. Hier gibt es viele Geschäfte, gemütliche Restaurants und Bars sowie Museen. Auch den schönen Plaza Mayor sollten Sie aufsuchen. Südlich dieses Platzes befindet sich zudem der Mercados Populares de Artesania, ein Kunsthandwerksmarkt.

Darüber hinaus gibt es in Trinidad diverse Bauten, die in Museen oder Kunstgalerien umgewandelt wurden. Hier können Sie sich über die Geschichte der Stadt und des Landes informieren. Empfehlenswert ist die Besichtigung des Museo Romántico im ehemaligen Palacio Brunet. In diesem werden Gemälde, Möbel und Porzellanstücke aus dem Jahr 1830 ausgestellt.

Doch auch das Museo de Historia Municipal sollten Sie besuchen. Es handelt sich um ein ehemaliges Herrenhaus eines Zuckerbarons mit einem wunderschönen Innenhof. Hier können Sie auch darüber staunen, wie luxuriös und herrschaftlich die Familie des Barons gelebt hat. Lohnenswert ist auch der Aufstieg auf den Turm des Stadthauses. Der Ausblick über die Stadt ist unbezahlbar. Ebenso sehenswert ist auch das Museo Nacional de la Lucha Contra Bandidos, das ehemalige Kloster Convento San Francisco de Asís.

Einblick in die Geschichte der Stadt

Die Konquistadoren begannen im Jahre 1519 unter Hernán Cortés mit Eroberungszügen nach Mexiko. Zunächst hatte man in Trinidad gehofft, Gold in den nahe gelegenen Flüssen zu finden. Da sich dies jedoch als unrealistisch herausstellte, wurde vorwiegend vom Schmuggel gelebt.

Trinidad wurde erst mithilfe des Zucker- Sklavenhandels zur wohlhabenden Stadt. So gehört Trinidad bis ins 19. Jahrhundert zu den bedeutendsten kubanischen Zuckermetropolen. Aber auch die Viehzucht und der Tabakanbau wurden erfolgreich betrieben. Trinidad entwickelte sich zur drittgrößten Stadt Kubas und es kam dreimal zu Plünderungen durch Piraten.

Das Valle de los Ingenios entwickelte sich zu den größten Zuckerrohrplantagen. Hier begann die Familie Iznaga im Jahre 1830 mit dem Zuckermühlenbau. Den Höchststand erreichte die Zuckerproduktion im Jahre 1846 mit 7.700 Tonnen Zucker. Heute gehören die von Trinidad rund 20 Kilometer entfernt liegenden Zuckerrohrplantagen zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Für kurze Zeit hielt sich im Jahr 1801 auch der deutsche Naturforscher Alexander von Humboldt in Trinidad auf. Dies geschah im Rahmen seiner Forschungsreise durch die amerikanischen Tropen, die in den Jahren 1799 bis 1804 stattfand.

Die Zuckerproduktion aus Zuckerrohr ging Ende des 19. Jahrhunderts stark zurück und Trinidad verlor die Vormachtstellung an die Stadt Cienfuegos in Zentral-Kuba. Zwar verlor Trinidad an Bedeutung, das mittelalterliche Stadtbild blieb aber erhalten. Durch neue Straßenverbindungen nach Sancti Spiritus und Cienfuegos gewann Trinidad in den 50er Jahren wieder einen Aufschwung.

Die schönsten Ausflugsziele rund um Trinidad

Außerhalb Trinidads finden Sie eine Menge zusätzliche Highlights. Die folgend vorgestellten Ausflugsziele sind nicht weit entfernt und können zum Teil mit dem Fahrrad erreicht werden.

Playa Ancon

Der schöne Sandstrand ist etwa vier Kilometer lang und lädt zum Sonnen, Relaxen und Schwimmen ein. Er befindet sich ca. 12 Kilometer von Trinidad entfernt und gehört zu den schönsten Stränden des südlichen Teils der Insel.

Naturpark „el Cubano“

Der Naturpark „el Cubano“ ist nur wenige Kilometer von der schönen Stadt Trinidad entfernt. Hier befindet sich ein Wanderweg, den Sie innerhalb von etwa zwei Stunden durchstreifen können. Dabei werden Sie viele tropische Pflanzen und Bäume entdecken können. Am Ende des Weges gibt es zudem einen natürlichen Süßwasserpool. Gleichzeitig können Sie hier den traumhaften „Javira“ Wasserfall besichtigen.

Valle de los Ingenios

Das Valle de los Ingenios können Sie zum Beispiel durch den touristischen Dampfzug erreichen. Dadurch können Sie das Tal in einer Rundfahrt erkunden und einen Blick auf die schönen Palmenwälder, Berge und Zuckerrohrfelder werfen. Während dieser Rundfahrt halten Sie außerdem im Ort Iznaga. Hier befindet sich der Sklaven-Beobachtungsturm, der eine atemberaubende Aussicht auf das Valle de los Ingenios bietet.

Gastronomie & Nachtleben in Trinidad

In Trinidad finden sich viele Cafés und Restaurants, die häufig einen sehr schönen Hinterhof-Garten besitzen. Hier können Sie die kubanische Küche kühle Getränke und kubanische Live-Musik genießen. Wenn Sie abends ausgehen möchten, empfiehlt sich vor allem das Casa de la Música. Doch auch tagsüber können Sie hier unter freiem Himmel entspannen. Zu den weiteren beliebten Orten für einen schönen Abend gehören unter anderem das Casa de la Trova sowie das Palenque de los Congos Reales.

Wenn Sie auf der Suche nach einem guten Restaurant sind, sollten Sie das Casa Paladar Sol y Son besuchen. Dieses befindet sich direkt am Plaza Mayor und liegt in einem der ältesten Gebäude der Stadt. Genauso werden Sie köstliche Gerichte im Trinidad Jazz Café, im Paladar Estalla, im La Ceiba sowie in vielen weiteren Restaurants des Ortes finden.