Reisetipps für den Urlaub in den USA

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Reisetipps für den Urlaub in den USA

Amerika ist das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, und wer hier Urlaub macht, wird sich sehr schnell in den Alltag der Amerikaner einleben. Dennoch sollten Sie ein wenig Hintergrundwissen mitbringen, um nicht in ein Fettnäpfchen zu treten. MyHolidaySearch erklärt Ihnen, vorauf Sie achten sollten.

Tipps für die Zeitumstellung

Mit einer einfachen Uhrenumstellung ist es in den USA nicht getan, wenn Sie eine Rundreise planen. Die verschiedenen Zeitzonen sind durchaus komplex, weshalb wir versuchen, diese vereinfacht darzustellen:

Sommerzeit (Beginn: 1. Sonntag im April/Ende: letzter Sonntag im Oktober)

  • Pacific Daylight Time (PDT): – 7 Stunden (Nevada und Kalifornien)
  • Mountain Standard Time (MST): – 7 Stunden (Arizona)
  • Mountain Daylight Time (MDT): – 6 Stunden (Utah)
  • Mitteleuropäische Sommerzeit (MEZS): + 2 Stunden

Winterzeit

  • Pacific Standard Time (PST): – 8 Stunden (Nevada und Kalifornien)
  • Mountain Standard Time (MST): – 7 Stunden (Arizona)
  • Mountain Standard Time (MST): – 7 Stunden (Utah)
  • Mitteleuropäische Zeit (MEZ): + 1 Stunde

Strom in den USA

Vor vielen Jahren wurde in Europa auf 230 bis 240 Volt hochgefahren. In Amerika ist die Stromspannung geringer, nämlich 110 Volt. Deshalb können hier elektronische Geräte quasi nur mit der Hälfte an Leistung arbeiten. Wenn ein Amerikaner Europa besucht, hat dieser ein ernsthaftes Problem, weil seine Elektronikgeräte das Doppelte an Spannung abbekommen. Außerdem gibt es in Europa eine 50 Hz Frequenz und in den USA eine 60 Hz.

Die Hersteller von Elektronikgeräten können es sich in der Regel nicht leisten, für den US-amerikanischen und den europäischen Markt Geräte in zwei Versionen zu produzieren, weshalb der Großteil der Elektrogeräte beide Spannungen vertragen. Am Ende der Produktion bauen die Hersteller einfach den passenden Stecker in die Geräte ein und versehen es mit einem Aufkleber, auf dem die Betriebsspannung („110-240V/50-60 Hz“) angezeigt wird.

Ggf. brauchen Sie einen einfachen Plastikadapter, der die runden Stecker an die flachen US-amerikanischen Stecker anpasst. Wenn Sie in den Staaten Elektronikgeräte kaufen, müssen Sie prüfen, ob diese auch 240 Volt unterstützen. Sollte dies nicht der Fall sein, benötigen Sie einen Trafo, der die Spannung von 220 Volt dann auf 110 Volt transformiert.

Rauchen in den USA

Das US-amerikanische Nicht-Raucher-Schutzgesetz ähnelt unserem Gesetz, sodass Sie auf öffentlichen Plätzen, in Bars und Restaurants nicht rauchen dürfen. Auch in vielen Parks und an vielen Stränden ist das Rauchen mittlerweile verboten. Das Gleiche gilt vor Schulen und Kinderspielplätzen. Zu beachten ist außerdem, dass der Kauf von Zigaretten erst ab 18 Jahren erlaubt ist. In New Jersey, Utah, Alaska und New York erst ab 19 Jahren und in New York City erst ab 21 Jahren. Verstöße gegen die Gesetze werden mit hohen Bußgeldern bestraft.

Arztbesuch in den USA

Die medizinische Behandlung ist in den Staaten sehr gut. Jeder Arzt sieht hier lieber zweimal hin, denn Ärzte können hier problemlos verklagt werden. Wenn Sie einen Arzt oder ein Krankenhaus aufsuchen müssen, verlangt der Arzt in der Regel Vorkasse (bar oder Kreditkarte). Heben Sie Rechnungen sehr gut auf, damit Sie später das Geld von der Reisekrankenversicherung erstattet bekommen.

Bei einem längeren Krankenhausaufenthalt sollten Sie auf jeden Fall mit Ihrer Krankenversicherung sprechen, um die Kostenfrage zu klären. Die Rechnungssumme kann hier nämlich sehr schnell den Kreditkartenrahmen sprengen.

Vorschriften in den Nationalparks

USA Flaggen Wind

©123rf.com

In den USA wird zwischen den State Parks und den Nationalparks unterschieden. Letztgenannte werden von der Regierung geschützt und Sie brauchen den America the Beautiful Anual Pass, den Sie in jedem Park gegen eine Gebühr kaufen können. Für die State Parks gilt dieser Pass jedoch nicht.

Die Nationalparks werden sehr streng von den Rangern kontrolliert, die ähnlich wie Polizisten agieren dürfen. Bevor Sie einen Park besuchen, sollten Sie sich darüber informieren, was erlaubt und was verboten ist. Wenn Sie unsicher sind, bitten Sie einfach einen Ranger um Hilfe. Diese sind in der Regel sehr freundlich und hilfsbereit.

Trinkgelder in den USA

Während das Geben von Trinkgeldern hierzulande eine freundliche Geste ist, sieht das in den Staaten ganz anders aus, denn in vielen Branchen leben die Angestellten nur von den Trinkgeldern. Das Mindestgehalt für Personen, die im Trinkgeldbereich arbeiten, beträgt hier 2 bis 3 US-Dollar. Hiervon müssen die Angestellten auch ihre Versicherungen zahlen. In Amerika übernimmt das nicht der Arbeitgeber. In der Regel wird ein Trinkgeld (Tip) zwischen 15 und 20 Prozent gegeben. Geben Sie das Trinkgeld stets passend und verlangen Sie kein Wechselgeld, denn das ist verpönt.

Unterhaltungen in den USA

Sie werden in den Staaten schnell mit Fremden ins Gespräch kommen. Diese sind nämlich sehr kommunikativ und werden Sie freundlich anreden. Das heißt aber nicht, dass dieser auch gleich von Ihnen zugetextet werden möchte. Der Großteil der Amerikaner wird so erzogen und oftmals sind die Amerikaner überfreundlich und schmeißen mit Komplimenten um sich. Jedoch werden diese nur so dahingesagt.

Die meisten Amerikaner interessieren sich nicht für die Situationen in anderen Ländern. Deutschland oder europäische Länder kennen die meisten Amerikaner gar nicht, und wenn, dann haben sie meist entweder ein falsches oder viel zu oberflächliches Bild mit zahlreichen Vorurteilen. Sehen Sie das den Amerikanern nach und vermeiden Sie es vor allem, Kritik an den USA zu üben.